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On-Deck Tools-Menü

Die wichtigsten Geräteeinstellungen sind direkt auf dem Stream Deck erreichbar – ohne Browser, ohne Netzwerkzugriff.

Öffnen und schließen

Die Taste unten rechts ist immer reserviert und zeigt das weiße FrenschConnection-Logo auf Schwarz.

AktionWirkung
2 Sekunden haltenÖffnet das Tools-Menü
Antippen (EXIT)Schließt das Menü und stellt die normale Ansicht wieder her
Kurz antippen (Menü zu)Nur auf Decks ohne PG+/PG--Tasten: blättert eine Seite weiter

Während das Menü offen ist, wird die Taste rot und zeigt EXIT.


Hub

Das Menü beginnt mit reinen Kategorie-Tasten. Jede Einstellung liegt eine Ebene tiefer – so sieht der Einstieg auf jeder Deck-Größe gleich aus und es bleibt Platz für später hinzukommende Kategorien.

NET TIME CTRL DISP BRT+
CODE MODE
MIDI OSC . . BRT-
. . . . EXIT
TasteInhalt
NETNetzwerk: Ethernet und WiFi je mit DHCP/statisch und eigenem Adress-Editor, Adressanzeige, Access Point
TIME CODEArt-Net TC, Timelines
CTRL MODEControl Mode und das, was der jeweilige Modus mitbringt: Button-Set und Preset-Recall, QLab-Transport oder Companion-Host
DISPAlles, was nur entscheidet, was das Deck anzeigt: Timecode-Reihe, Transport-Reihe, QLab-Reihe, Logo-Hintergrund
MIDIRTP-MIDI (Network MIDI)
OSCOSC-Listen-Port, und im QLab-OSC-Modus der Netzwerk-Scan
BRT+ / BRT-Helligkeit in 10er-Schritten, Untergrenze 10 %

Die Kategorie-Tasten füllen die oberste Reihe von links nach rechts und laufen in die nächste Reihe weiter – ein Deck mit mehr Spalten bringt also einfach mehr davon in der ersten Reihe unter.

Die Hub-Tasten tragen den Farbton ihrer Kategorie, aber keinen Zustand – hinter jeder liegen mehrere Einstellungen, ein einzelnes „An" würde nichts aussagen.

Helligkeit

Die Helligkeitstasten zeigen beide den aktuellen Wert (BRT+ 70%). Der Wert wirkt sofort und wird 1,5 s nach dem letzten Tippen gespeichert. Sie belegen die letzte Spalte über der reservierten EXIT-Taste. Auf einem Zwei-Reihen-Deck rutscht BRT- in die Zelle links daneben, damit das Paar zusammenbleibt.

Decks mit Encodern

Hat das Deck Encoder, liegt die Helligkeit auf dem letzten Knopf und die beiden Tasten entfallen. Die Kategorien dürfen dann die volle Breite nutzen. Ab drei Encodern übernimmt außerdem der dritte Knopf das Blättern in Listen, wodurch die beiden PREV/NEXT-Zellen für Einträge frei werden.


Farben

Der Farbton trägt die Kategorie, die Helligkeit den Zustand – eine Taste liest sich also als „Netzwerk, gerade aus", ohne zwei getrennte Farbskalen zu brauchen. Alle Töne sind bewusst entsättigt: das Menü sitzt neben den Bedientasten und soll keine Aufmerksamkeit ziehen.

KategorieFarbe
Timecode und MIDITürkis
Netzwerk und OSCStahlblau
Netzwerk-Scan während er läuftHelleres Stahlblau
ControlAmber
Preset-RecallViolett
Aktives Preset / aktives Button-SetTürkis
Anzeige (DISP) und HelligkeitNeutralgrau
Reine Anzeigetasten (Adress-Oktette, Interface-Tag, Companion-Host)Schwarz
Vorhandene, aber gerade gesperrte TasteSehr dunkles Grau
Navigation (BACK, PREV, NEXT)Schiefer
EXITRot

Seitenaufteilung

Ein Untermenü ist eine flache Liste in Leserichtung mit BACK auf dem letzten Platz. Passt die Liste nicht auf eine Seite, werden die beiden Plätze vor BACK zu PREV und NEXT. EXIT bleibt überall auf der reservierten Taste.

Die Seiten NET und CTRL MODE haben stattdessen ein festes Raster, solange das Deck alle benötigten Zellen frei hat – dort steht jede Taste immer an derselben Stelle. Reicht das Raster nicht (Stream Deck +), fällt die Seite auf die geblätterte Leserichtung zurück.


NET

TasteFunktion
Adress-TastenVier Tasten mit je einem Oktett, darunter das passende Subnetz-Oktett. Auf Schwarz – eine Anzeige, kein Bedienelement. Ohne Adresse steht dort NO IP.
ON ETH / ON WIFI / NO LINKBenennt das Interface, von dem die Oktett-Tasten gerade lesen. Die Adresse allein sagt nicht, ob das Gerät am Kabel oder am Funk hängt.
ETH DHCP / ETH STATSchaltet Ethernet zwischen DHCP und statischer IP
ETH ADDRÖffnet den Editor für die statische Ethernet-Adresse
WIFI ON / WIFI OFFDie WiFi-Einstellung, nicht der Funk selbst: bei aktivem Ethernet hält der Koordinator WiFi unabhängig davon aus, genau wie es das Web-Häkchen meldet.
WIFI DHCP / WIFI STATDHCP oder statische IP für WiFi
WIFI ADDRÖffnet den Editor für die statische WiFi-Adresse
AP ON / AP OFFSchaltet den Konfigurations-Access-Point

Jede Umschaltung trägt ihre eigene Adress-Taste direkt rechts daneben, damit die beiden Hälften einer Einstellung nie getrennt gelesen werden.

Trifft während geöffneter Seite eine neue DHCP-Lease ein, werden nur die Adress-Tasten neu gezeichnet.

ETH ADDR bzw. WIFI ADDR sind bei aktivem DHCP sichtbar, aber ausgegraut und ohne Funktion – ein statischer Wert würde bei der nächsten Lease-Erneuerung ohnehin überschrieben.

Stream Deck +

Auf einem Deck mit Touchleiste bleiben auf dieser Seite nur ETH DHCP/STAT, WIFI ON/OFF, WIFI DHCP/STAT, WIFI ADDR und AP ON/OFF. Die vollständige Ethernet-Adresse steht am Stück im Fenster, und ihr Editor öffnet sich durch Berühren des Werts oder durch Druck auf den darunterliegenden Encoder – eine Taste, die nur zu etwas navigiert, das ohnehin auf dem Schirm steht, entfällt. Die WiFi-Adresse hat kein eigenes Feld im Fenster, deshalb bleibt ihre Taste.

Editor für statische Adresse

Derselbe Editor bedient beide Interfaces; die Taste ganz rechts nennt, welches gerade bearbeitet wird (ETH ADDR, WIFI ADDR, COMP HOST). Der Puffer wird beim Öffnen aus dem jeweiligen Interface neu befüllt – ein Wechsel trägt die Oktette des anderen also nicht mit hinüber.

Adresse, Maske und Gateway werden gemeinsam bearbeitet und mit einem APPLY geschrieben – einzeln angewendet entstünden Zwischenzustände wie „neue Adresse, altes Gateway", die alles außerhalb des Subnetzes abschneiden.

  • Die Feldtasten zeigen die anstehenden Werte, sodass die ganze Konfiguration lesbar ist, ohne jedes Feld zu öffnen. Ein leeres Gateway steht als GW OFF.
  • Auf einer Feld-Seite ist das gewählte Oktett hervorgehoben; grobe und feine Schritte gibt es beide, weil 0–255 in Einerschritten zu viele Tastendrücke wären. Schritte laufen an den Enden um – von 0 abwärts geht es auf 255 und umgekehrt. Alle Schrittweiten verhalten sich gleich, auch am Encoder.
  • Auf einem Deck ohne vier freie Zellen in der zweiten Reihe (Stream Deck +) bleiben -1/+1, die groben Schritte entfallen – ohne sie wäre das Feld gar nicht einstellbar.
  • Die Maske wechselt auf ihrer eigenen Taste zwischen /24, /16 und /8; alles andere bleibt Sache des Webinterface.

APPLY weist die Fehler ab, die auf einem Deck leicht passieren und später schwer zu finden sind: unbrauchbare Adressen (0.x, 224.x aufwärts), eine Maske, die kein zusammenhängender Einserblock ist, die Netz- oder Broadcast-Adresse selbst sowie ein Gateway außerhalb des Subnetzes oder gleich der Adresse. 0.0.0.0 wird als „kein Gateway" akzeptiert. Die Taste bestätigt mit OK oder ERR.

APPLY leuchtet amber, solange der Puffer vom angewendeten Stand abweicht. BACK behält den Puffer, das Schließen des Menüs verwirft ihn.


TIME CODE

TasteFunktion
ART TC ON / ART TC OFFArt-Net Timecode
TIME LINEÖffnet die Timeline-Liste. Türkis, solange mindestens eine Timeline scharf ist.
hinweis

Ob die Timecode-Anzeige auf dem Deck erscheint, steht nicht hier, sondern unter DISP – dort liegt alles, was nur die Darstellung betrifft.

Timeline-Liste

TIME LINE öffnet eine seitenweise Liste der konfigurierten Timelines, mit BACK auf dem letzten Platz. Jede Taste zeigt den Timeline-Namen auf zwei Zeilen à fünf Zeichen; scharfe Timelines sind türkis, entschärfte tragen den Recall-Farbton.

Ein Tippen schaltet die Timeline scharf oder entschärft sie – über denselben Aufruf und dieselbe Speicherung, die auch Webinterface und OSC verwenden – und zeichnet nur diese eine Taste neu.

hinweis

Die Liste wird beim Öffnen einmal gelesen. Eine Timeline, die währenddessen anderswo scharfgeschaltet wird, erscheint erst nach Verlassen und erneutem Öffnen der Seite korrekt.


DISP

Diese Seite trägt jede Einstellung, die nur entscheidet, was das Deck anzeigt. Jede Reihe wird nur angeboten, wo das Deck sie auch darstellen kann – die Seite zeigt also nie einen Schalter, der ins Leere liefe.

TasteFunktion
TC DISP ON / TC DISP OFFTimecode-Anzeige auf dem Deck
TRANS ON / TRANS OFFTransport-Reihe (STOP/GO/PAUSE)
QLAB ON / QLAB OFFQLab-Standby-Reihe
LOGO ON / LOGO OFFLogo-Hintergrund auf unbelegten Tasten

Der Logo-Hintergrund wird in die Tastenbilder gemalt und existiert deshalb nur auf Tastendecks – dieselbe Bedingung, die das Webinterface als logoBackdropSupported meldet. Auf einem Deck mit Touchleiste fehlt die Taste.


MIDI

TasteFunktion
RTP ON / RTP OFFRTP-MIDI (Network MIDI)

OSC

TasteFunktion
OSC 53001Zeigt den aktuellen OSC-Listen-Port und öffnet dessen Editor
SCAN NETHintergrund-Scan per mDNS nach QLab-, GoButton- und FrenschPress-Peers. Nur im QLab-Modus mit OSC-Transport.

Der Scan findet die OSC-Ziele von QLab und bindet sie anschließend, deshalb sitzt er neben dem Port, mit dem er sich die Schnittstelle teilt. Aus demselben Grund trägt er hier dieselbe Bedingung wie seine Zweitausgabe auf der Control-Seite: in jedem anderen Modus würde die Taste QLab-Ziele umschreiben, die niemand angefasst haben wollte.

Während der Scan läuft, heißt die Taste SCAN WAIT und die Geräte-LEDs spielen dieselbe blaue Lauflicht-Animation wie beim QLab-Scan über PUSH+GO. Die Animation ist frame-getrieben, damit UART und MTC-Weiterleitung währenddessen live bleiben. Die drei Trefferzahlen erscheinen anschließend auf der Scan-Taste (Q1G2 F3).

OSC-Listen-Port-Editor

Ein Tippen auf die OSC-Taste öffnet den Editor für den OSC-Listen-Port – also den UDP-Port, auf dem die FrenschPress eingehende OSC-Befehle entgegennimmt. Es ist derselbe Wert wie OSC Eingangsport im Webinterface.

hinweis

Das ist kein Ziel- oder Ausgangsport. Wohin die FrenschPress OSC sendet, steht bei den jeweiligen Network Targets und wird hier nicht berührt.

Der Wert wird in einem Puffer bearbeitet und erst mit APPLY geschrieben – den Listener bei jedem Schritt neu zu binden würde das QLab-Feedback-Abonnement jedes Mal neu aufsetzen. Schrittweiten 1/10/100/1000, weil die gebräuchlichen Listen-Ports über den ganzen Bereich verteilt liegen. Werte werden auf 1024..65535 begrenzt.

APPLY läuft dieselbe Reihenfolge wie das Einstellungsformular: QLab wird abgemeldet, der Wert gespeichert, der UDP-Listener neu gebunden, QLab ggf. neu abonniert und mDNS aktualisiert – der Port ist Teil des angekündigten osc-TXT-Records. BACK behält den Puffer, das Schließen des Menüs verwirft ihn.


CTRL MODE

Die Seite besteht aus MODE plus dem, was der aktive Modus zu bieten hat. MODE behält in jedem Modus dieselbe Zelle, damit die Taste unter dem Finger beim Moduswechsel nicht wegwandert.

TasteFunktion
MODE QLAB / MODE CUST / MODE COMPWechselt den Control Mode – in derselben Reihenfolge wie die Kombination PUSH+GO. Companion wird übersprungen, wenn kein Host konfiguriert ist.

Custom Mode

TasteFunktion
SET A / SET B / SET CAktives Button-Set, eine Taste je Set. Das aktive ist türkis.
LOAD PRESPreset-Auswahl

Eine Taste je Set statt einer durchschaltenden: so ist das benutzte Set lesbar, ohne etwas zu drücken, und jedes Set ist einen statt bis zu zwei Drücken entfernt.

QLab Mode

TasteFunktion
QLAB MSC / QLAB OSCSchaltet den Transport zwischen MSC über MIDI und OSC über Netzwerk. Trägt den Netzwerk-Farbton, weil dies die Netzwerkseite des QLab-Modus ist.
SCAN NETZweitausgabe des Scans von der OSC-Seite, hier dort, wo der Transport gewählt wird. Unter MSC gibt es nichts zu finden – dieser Weg ist MIDI – also fehlt die Taste ganz, statt vorhanden und nutzlos zu sein.

MODE und die Transport-Taste behalten ihre Zellen, ob der Scan nun da ist oder nicht.

Companion Mode

TasteFunktion
Host-TastenDer Companion-Host auf vier Tasten, wie jede andere Adresse auf dem Deck. Companion kann ihn über den Discovery-Endpunkt selbst setzen, die Anzeige folgt also einem Wert, der sich hinter dem Menü ändern kann.
SET HOSTÖffnet denselben Adress-Editor, hier ohne Maske und Gateway

Der Host ist freier Text und darf ein Name statt einer Adresse sein. Ein Name lässt sich nicht auf vier Oktett-Tasten verteilen, deshalb steht dann BY NAME auf der ersten Taste; ohne Eintrag NO HOST.

Stream Deck +

Mit Fenster werden Host und Editor dort gelesen und bearbeitet, genau wie die Adresse der Netzwerkseite – die Tasten entfallen.

Preset-Recall

LOAD PRES listet dieselben Presets wie das Webinterface: die eingebauten Einträge empty und TC Master Clock, User-Presets und Plugin-Presets. Namen werden auf zwei Zeilen à fünf Zeichen verdichtet (TC Master Clock wird zu TC MASTE), das aktive Preset ist türkis. Solange die Liste noch geladen wird, steht LOAD WAIT, bei leerer Liste NO PRES.

Die Auswahl lädt nicht sofort: die nächste Seite fragt nach dem Ziel-Button-Set (SET A, SET B, SET C, ALL SETS), BACK bricht ab. Ein erfolgreicher Recall schaltet das Gerät in den Custom Mode und macht das gewählte Set aktiv, sodass die neue Belegung direkt vom Deck aus nutzbar ist. Die Taste bestätigt mit OK oder ERR.